Gemeinsam lesen #6: Marlo Morgan – Traumfänger

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Marlo Morgan – Traumfänger. Seite  137/250
Klappentext: Was eine seltene Ehre ist, kostet die amerikanische Ärztin Marlo Morgan zunächst viel Kraft und Überwindung: eine dreimonatige rituelle Wanderung durch den australischen Busch als Gast der Aborigines. Doch im Laufe der strapaziösen Tour erfährt sie eine ungeheure emotionale Bereicherung und spirituelle Wandlung.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Wir kämpften gegen den Sand an, der auf unsere Haut prasselte und uns kleine Nadelstiche versetzte.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Eine amerikanische Dame mittleren Alters wird in Australien von einem Aborigine-Stamm in die Wüste geschleppt. Huch, wie konnte das passieren? Nun, sie marschiert mit, ohne zu klagen, nachdem man ihr Hab und Gut inklusive Schmuck und Papieren verbrannt hatte. Und ohne Schuhe! Was tiefe Erkenntnisse in die Welt, die Wahrheit und das Universum nach sich zieht.
Nicht nachmachen, Kinder. 😀
Das Buch liest sich nach dem holprigen Start gut und ist interessant, wenn man offen ist. ABER: es ist ein Roman und kein wahres Erlebnis und wird sehr kritisch gesehen, insbesondere von Aborigines.

4. Bist du ein Mängelexemplar-Jäger?
Früher mal, und wenn mir heute eins begegnet, das mich wirklich interessiert, nehme ich es mit. Allerdings hab ich nicht mehr soviel Geduld, mich durch Kästen zu wühlen. Außerdem habe ich sehr viele ungelesene Bücher, und lese nicht mehr so viel wie früher.

3 Gedanken zu “Gemeinsam lesen #6: Marlo Morgan – Traumfänger

  1. Hallo, 🙂
    wenn man sich für das Thema interessiert, stelle ich mir das Buch sehr interessant vor. 🙂 Für mich ist es auf den ersten Blick eher nichts. Aber ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen. 🙂
    Ich grabe mich sehr gerne durch solche Kisten.^^ Auch wenn ich selten was finde, was ich dann wirklich mitnehme.

    Liebe Grüße
    Marina

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Marina,
      ja, es sind gute Einsichten drin, man darf halt keinen Tatsachenbericht erwarten. Leider hat sie das längere Zeit vorgetäuscht. Und die Aborigines fühlten sich durch die Darstellung nicht repräsentiert und auch missbraucht. Nun ja, dieses Problem ist in der Esoterikliteratur weit verbreitet.
      LG
      gann

      Gefällt 2 Personen

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