Orakel – Seltsame Zeiten

Orakel

Seltsame Zeiten,
so viele existenzielle Knoten.
Gefährliche Energien,
die jeden Einzelnen fordern, sich zu entscheiden:

für welche Werte du stehst, einstehst.
Welche Welt du haben willst,
wie du sie gestaltest und weitergibst.

Mit welchen Lasten du am Ende dastehst.

 

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„Liebes Böses“ … neeeeeee!

Mir wurde von spirituellen Menschen gesagt, ich soll den bösen Menschen, die mich mit ihrer Niederträchtigkeit plagen mit Wohlmeinen und Güte antworten.

NEEEEEEEE!!!

Unehrlich. Eklig. (für mich.)

Ich brauche ein aufrichtiges Herz

Ich glaube nicht, dass die spirituellen Menschen unaufrichtig sind. Für sie mag das gelten. Für mich aber nicht. Jetzt nicht, ich bin noch nicht so weit. Ich bin ein sehr archaischer Mensch. Da funktioniert das nicht, außerdem fühle ich den Sinn nicht.

 

Also, was tue ich gegen das Böse? von außen.

Erste Hilfe.

Seide. Fort mit den Fäden der Verschlagenheit.

Leder. Ein abwehrender Mantel.

Salzkristalle. Reinigung und Schutz.

Nullkreise.

Das Böse ist nicht. Seine Vergangenheit ist nicht. Seine Zukunft ist nicht. Es berührt mich nicht.

Spiegel.

Beten.

~~~~~~

Bernstein funktioniert, stört aber die guten Antennen. Die guten Antennen dürfen nicht gestört werden. Bernstein links verhindert, dass du aufnimmst, Bernstein rechts verhindert, dass deine Aura herumkreischt.

{Und noch einiges, was ich den supersauberen Stalkern nicht verrate. Auch wenn sie jetzt glauben, „bescheidwisse“)

Ich sollte…

… mal ein paar Zahlen veröffentlichen. Zahlen sind ja immer schön, wenn es um Aufrechnung geht. Was hat jemand bezahlt? Was wurde an Gegenleistung erbracht?

… mal ein paar Fakten über das „Objekt“ veröffentlichen.
Da könnten sich lautstarke Experten konkret Kenntnis verschaffen, worüber sie sich eigentlich auslassen.

… die nötige visuelle Dokumentation zeigen. Oh ja! Das muss ich ja sowieso dokumentieren. Da kann dann die interessierte Öffentlichkeit darauf Bezug nehmen.

Vielleicht Fotos? Das Internet liebt Fotos.

HaHaMachine – Big Talk

„Gott, bist du schmutzig!“ sprach der Staubsauger zum Häcksler.

„Das ist kein Schmutz, das ist Essen. Du musst nicht von dir auf Andere schließen, du Gierschlund.“

„Wieso Gierschlund? Deine Inhalte interessieren mich überhaupt nicht.“

„Weil du nicht weißt, was gut ist. Ich bin frisch und rein, und stelle Energie zur Verfügung. Du sollst ja anderthalb Jahre lang denselben ollen Beutel geschaukelt haben. Bah!“

„Ich funktioniere stets und vergammle nicht, du Messertrine! Sogar nach anderthalb Jahren hab ich noch für Sauberkeit gesorgt. Mach das nach.“ :aufblas:

„Jajajaja, schon gut. Hast du gehört, dass unsere alte Kollegin, die Waschmaschine, erledigt ist? Sie hätte ja noch getan und gemacht, wenn ein Doktor gekommen wäre. Aber sie war alt. Viel älter als wir beide. Es lohnte sich nicht.“ :zitter:

„Ich kannte sie kaum. In dem Raum fühle ich mich nie wohl. Dort muss man ja Angst haben, einen kurzen Schluss zu erleiden. Dann hilft auch kein Doktor mehr.“

Die Spülmaschine, die die alte Waschmaschine von klein auf kannte, meldet sich zu Wort: „Ihr jungen Stromer habt leicht reden, sprrrrotz, krrrrrmmmmmmmpfffff, die Organische wäscht jetzt mit der Hand. Wenn die merkt, dass sie uns gar nicht öölkjlösjlöhohtoihiiiiiiiiiiblubb braucht, dann schafft sie uns AB!!! Ganz ohne kurzen Schluss.“

„Ach was, das will ich mal sehen, wie soll die den Staub aus dem ollen Teppich saugen mit ihren organischen Eingeweiden.“ :brustschwell

Häcksler: „mimimimimimimimimimweweweewwww“ :schluchz:

Spülmaschine: „Ihr seid jung, und braucht nicht viel. Aber Ich! Ich bin inzwischen so langsam, ich brauche viermal so lange wie ein frisches Maschinchenchenchenchenchen. Achach, ich werde bald entsorgt, obwohl ich mich so anstrenge, und manchmal brauche ich nur drrrrrrrrrrrrrrrrreeeeeeeeeeei Stunden, und ich versuche, ganz wenig zu fressen, und kaputt mache ich auch nichts. Aber die Organische wird bald merken, dass sie schneller abspült als ich.“ :heul:

Häcksler: „Dass du noch spülen darfst, ist doch ein gutes Zeichen.“

Staubsauger: „Und dass die Organische mit der Hand wäscht, statt einfach was neues zu kaufen, zeigt, dass sie keine einfachen Lösungen sucht.“

Kühlschrank: „Ich bin hier der älteste, ich fresse hier das meiste, und ihr haltet jetzt die Klappe, ihr junges Gemüse, denn I will survive! Forever.“

Papierkrieg 2 – Das Hütchenspiel

Nachdem ich die Ordner, Dokumente, einzelnen Fetzen, Kisten voll wichtigem und unwichtigem Bla seit Wochen mehrmals hin- und herscheuche, sammle und von einem Hütchen ins andere Hütchen verschiebe, deucht mir, es zeichnet sich eine Ordnung ab. Faszinierend. Bei mir ist es aber anders als beim üblichen Hütchenspiel: hier verschwindet nichts – nein, es wird immer mehr. Wer weiß, wer da heimlich mitspielt. Oder unheimlich.

Wie ihr seht, muss der arme Leutnant sich mit Grabenkriegen beschäftigen. Dadurch wird er langsam zum Strategen. Beförderungen und Uniformstreifen interessieren ihn nicht mehr. Er schmiert sich Tinte ins Gesicht und kommt wie ein Tiger über die Bürokraten. Der Kampf des Papiertigers gegen die Klammeraffen! Stay tuned.