„Liebes Böses“ … neeeeeee!

Mir wurde von spirituellen Menschen gesagt, ich soll den bösen Menschen, die mich mit ihrer Niederträchtigkeit plagen mit Wohlmeinen und Güte antworten.

NEEEEEEEE!!!

Unehrlich. Eklig. (für mich.)

Ich brauche ein aufrichtiges Herz

Ich glaube nicht, dass die spirituellen Menschen unaufrichtig sind. Für sie mag das gelten. Für mich aber nicht. Jetzt nicht, ich bin noch nicht so weit. Ich bin ein sehr archaischer Mensch. Da funktioniert das nicht, außerdem fühle ich den Sinn nicht.

 

Also, was tue ich gegen das Böse? von außen.

Erste Hilfe.

Seide. Fort mit den Fäden der Verschlagenheit.

Leder. Ein abwehrender Mantel.

Salzkristalle. Reinigung und Schutz.

Nullkreise.

Das Böse ist nicht. Seine Vergangenheit ist nicht. Seine Zukunft ist nicht. Es berührt mich nicht.

Spiegel.

Beten.

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Bernstein funktioniert, stört aber die guten Antennen. Die guten Antennen dürfen nicht gestört werden. Bernstein links verhindert, dass du aufnimmst, Bernstein rechts verhindert, dass deine Aura herumkreischt.

{Und noch einiges, was ich den supersauberen Stalkern nicht verrate. Auch wenn sie jetzt glauben, „bescheidwisse“)

Lichternisse …

Es wird wieder heller. In den letzten Wochen habe ich mich, wie einige andere, mit der Qualität der dunklen Zeit – Stille, Dunkel, Tiefe – beschäftigt. Für mich ist das ein alchemistischer Prozess, der in Abgeschlossenheit reift. Dieses Thema begleitet mich seit vielen Jahren. Ein Gedicht (schon älter) zum Licht- und Feueraspekt passt zur Sonnenwende, finde ich.

 

Dämonenlicht

Dämonenlicht
zwingt dich erbarmungslos
zum Grunde zu sehen

Dämonenlicht
dunkler Funke
schlägt Feuer im erstarrten Herz.

Dämonenfeuer
brennt unlöschbar
die kalte Burg von innen nieder

Dämonenfeuer
schmilzt Blei zu Gold
wandelt deine Schatten in Licht.

© gann Uma